Der Fluch des Pharao


Ägypten. In der Nähe der einstigen Hauptstadt Theben liegt das Tal der Könige. Jahrhunderte lang Grabstädte für die ägyptischen Pharaonen. In Purna, einem über den Felsengräber gelegenen Dorf, arbeitet Howart Carter zu Beginn dieses Jahrhunderts als Leiter der Ausgrabungsarbeiten in der Totenstadt. Mit geringem Erfolg, denn alle Gräber die Carter entdeckt, sind bereits geplündert.

1922, endlich, findet er eine noch versiegelte Gruft, das Grab des Tut Ench Amun. An Warnungen, die Ruhe des toten Pharao nicht zu stören, erinnert man sich erst wieder, als Lord Carnarvon, Geldgeber von Carter,  6 Wochen später auf mysteriöse Weise stirbt. Sein Tod bleibt kein Einzelfall, schon im folgenden Jahr sterben weitere Personen, die an der Graböffnung beteiligt waren. Konservator Mase, der den letzten Stein der Siegelwand entfernte, und damit, so glaubt man, sein Todesurteil unterschrieb. Und Carter's Sekretär. Dessen Vater, Lord Westbury begeht darauf hin Selbstmord. Auf dem Weg zum Friedhof überfährt der Leichenwagen ein Kind.

Eine Legende wird geboren, die Legende vom Fluch des Pharao.


 

 

 

 

 

 


Seit dem 14. Jahrhundert ist die Babelsburg in Krakau Krönungsort und Grabstätte der polnischen Könige. Grabstätte auch des Königs Casimir IV, der seit seinem Tod, im Jahre 1492, in einer Gruft unterhalb der Burg, begraben liegt.

Um den Zustand der sterblichen Überreste des Königs zu untersuchen, steigen 1976 14 Wissenschaftler in die Grabkammer. Ahnungslos arbeiten sie mit bloßen Händen und ohne Mundschutz. Wenig später sind 12 der Wissenschaftler tot. Der Fluch des Casimir? Sofort beginnt in Polen die wissenschaftliche Untersuchung der Todesfälle. Es gelingt Keime vom Leichnam Casimir's wiederzubeleben. Zahlreiche Kulturen werden angesetzt. Als verantwortlich für die Todesfälle findet sich ein Pilz.

Zur gleich Zeit trifft in Paris die Mumie Ramses II ein. Der vom Zerfall bedrohte Leichnam des Pharao soll gerettet werden. Um eigene Keime von der Mumie fernzuhalten, tragen die Wissenschaftler Handschuhe und Mundschutz. Das allein rettet ihnen das Leben, denn die polnischen Untersuchungsergebnisse sind noch nicht veröffentlicht. Und die Wissenschaftler ahnen nicht, welcher Gefahr sie ausgesetzt sind, als sie an der Mumie einen Pilz entdecken.